Britta Bode

Schmuck und Objekte

Ausstellung zum Pfalzpreis in Kaiserslautern mit Sonderteil „Lebenswerkpreis für Kunsthandwerk Britta Bode“

13.11. 2021 – 12.12. 2021, Mittwoch – Freitag 10:00 – 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 11:00 – 18:00

Wadgasserhof, Theodor-Zink-Museum der Stadt Kaiserslautern

„Der Bezirksverband Pfalz zeichnet in diesem Jahr die Diplomdesignerin und Goldschmiedin Britta Bode mit dem Lebenswerkpreis aus. Die gebürtige Hannoveranerin ist eine Grenzgängerin von Bildender und Angewandter Kunst. Ihre Schmuckstücke zeichnet weniger der Glanz kostbarster Materialien aus als ein konsequentes Erforschen des Raumes. Und so nennt sie ihre eigenen Werke „bildhauerische Arbeiten im kleinen Format“.

Ihre Anhänger, Armreifen und Broschen sind von einfacher, klarer Form und dennoch raffiniert. In präziser handwerklicher Feinarbeit kombiniert sie vornehmlich Silber mit Ebenholz, Gestein, Kunststoff oder Papier. Es entsteht ein Spiel von Licht und Schatten, von Raum und Volumen, welches mit einer meist zarten, aber ungleich spannungsvollen Abweichung überrascht. Die mehrfach ausgezeichnete Preisträgerin, den Pfalzpreis für Kunsthandwerk erhielt sie 1996 und 2008, überträgt ihre Raumidee auch in größere Formate. Ihre Plastiken überzeugen gleichermaßen in ihrer Auslotung von Fläche, Tiefe und räumlichen Rhythmen. Bode schloss 1986 ihr Studium des Schmuckdesigns an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim ab, Studienaufenthalte in den USA und Kanada folgten. 1988 bezieht sie, nach einem halbjährigen Aufenthalt als erste Stipendiatin des Landes Rheinland-Pfalz im neugegründeten Künstlerhaus Edenkoben, ihr Atelier neben dem Museum der Stadt. Schon im selben Jahr beginnt ihre kuratorische Tätigkeit. Seit nunmehr 30 Jahren lädt sie Künstler und Künstlerinnen zu gemeinsamen Ausstellungsprojekten ein. Und so erhält sie den Preis für die gleichbleibende formale Souveränität ihrer Werke und für ihr kulturelles Engagement für die Region.“

Dr. Svenja Kriebel, Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Mitglied der Jury
(Foto: Malte Carstensen)

31. Jahresausstellung: Geordnete Räumlichkeit

Britta Bode und Renée Reichenbach (Keramik)

Aufgrund der Entwicklungen in der Covid-19-Pandemie findet die Ausstellung zu einem späteren Termin statt. Details werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Museum für Weinbau und Stadtgeschichte Edenkoben

Ich freue mich sehr, diese schon lange geplante Ausstellung zusammen mit der Keramikkünstlerin Renée Reichenbach aus Halle (Saale) zu gestalten.
Sie wird unter den besonderen Bedingungen stattfinden, die uns die Corona-Pandemie und deren weitere Entwicklung auferlegt. Dazu gehört auch die Option, dass wir die Veranstaltung eventuell kurzfristig absagen müssen.
Es wird daher auch keine Vernissage geben und der Besuch wird unter den besonderen Bedingungen, die im Museum für Weinbau und Stadtgeschichte gelten, erfolgen müssen. Wir werden rechtzeitig die genauen Voraussetzungen für den Besuch der Ausstellung bekannt geben.

FRÜHERE AUSSTELLUNGEN

Die Sprache der Dinge – Angewandte Kunst der Lotte Reimers-Stiftung im mpk

20.11. 2020 – 18.04. 2021

Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

Die Ausstellung zeigt Artefakte aus der Stiftung Lotte Reimers, die diese dem Museum geschenkt hat. 49 KünstlerInnen mit Stücken aus den Bereichen Textil, Metall, Holz, Papier, Leder und Glas werden präsentiert, darunter auch vier Stücke von mir.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Online-Führung am 13. April 2021

Im Rahmen der Ausstellung gab es am 13. April 2021 eine Online-Führung zu meinen in der Ausstellung gezeigten Stücken. Marlene Jochem und Svenja Kriebel, die Kuratorinnen der Ausstellung, führten aus dem Museum heraus ein 20-minütiges Live-Gespräch mit mir, zu dem ich aus meinem Atelier zugeschaltet war.
Aus der Ankündigung:
„Die Sprache der Dinge – Angewandte Kunst der Lotte Reimers-Stiftung“ 20 Minuten, live.
Sie sind von einfacher, klarer Form und dennoch raffiniert. In präziser handwerklicher Feinarbeit kombiniert Britta Bode in ihren Schmuckstücken Silber und Ebenholz. Sie initiiert damit ein feines Spiel von Licht und Schatten, von Raum und Volumen selbst im kleinsten Format. Ihre in der Ausstellung zu sehenden Stücke – Anhänger, Armreifen und Broschen – überraschen mit einer meist zarten aber ungleich spannungsvollen Abweichung. Britta Bode ist Goldschmiedin, Diplomschmuckdesignerin und Ausstellungskuratorin in einer Person, wie sie ihre Arbeit versteht und welche Werke außerdem zu ihrem Oeuvre zählen, wird Thema im Online-Gespräch mit den Ausstellungskuratorinnen Svenja Kriebel und Marlene Jochim sein.“

5. TAGE DES KUNSTHANDWERKS WORPSWEDE

28.03. – 25.04. 2021, Freiluftausstellung am 24. und 25. 04. 2021

Galerie Altes Rathaus, Worpswede, Bergstraße 1

Die Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus fand pandemiebedingt nicht statt. Meine Teilnahme an der Freiluftausstellung musste ich leider absagen.

„Im Fluss …“ – mit diesen zwei Worten lassen sich die Exponate der 5. TAGE DES KUNSTHANDWERKS in Worpswede treffend beschreiben. Künstlerische Arbeiten basieren auf Energie, Inspiration, Kreativität und handwerklichem Können. Wenn diese Elemente zusammentreffen, kann künstlerisches und kunsthandwerkliches Schaffen in einen Prozess kommen – kurz gesagt: Das Schaffen ist „im Fluss“.
Eine Auswahl der Ergebnisse künstlerischer und kunsthandwerklicher Prozesse „Im Fluss“ können Besucherinnen und Besucher der TAGE DES KUNSTHANDWERKS vom 25. April bis 24. Mai 2020 betrachten. Gezeigt wird eine aktuelle Vielfalt der unterschiedlichsten Gewerke in den Bereichen Schmuck, Porzellan, Keramik, Holz, Glas, Metall, Papier, Textil und Leder mit ausgefallenen Ideen, hochwertigen Objekten und experimentellen Arbeiten – traditionell und gleichzeitig innovativ.   mehr …

Ist das noch Kunsthandwerk? Neues Denken. Neues Machen.

07.09. – 26.09. 2020, Mo – Fr. 9 – 18 Uhr, Sa 9 – 14 Uhr

Foyer der Handwerkskammer Düsseldorf, Georg-Schulhoff-Platz 1

Kunst, Handwerk oder Design? Schließt das eine das andere aus? Neue Technologien und softwaregestützte Techniken haben im Produktionsprozess des Kunsthandwerks Einzug gehalten. Gleichzeitig verändern künstlerische Vorgehensweisen die ästhetische Erscheinung der gewerklichen Produkte. Wohin entwickeln wir uns? Wie wollen wir uns neu positionieren? mehr…

30. Jahresausstellung: RÜCKBLICKEND – ZUKUNFTSWEISEND

06.11. – 17.11. 2019, Eröffnung 3. November 2019, 16 Uhr

Museum für Weinbau und Stadtgeschichte Edenkoben

RÜCKBLICKEND – ZUKUNFTSWEISEND

Der Titel der Ausstellung steht in diesem Jahr in Zusammenhang mit dem 1250-jährigen Stadtjubiläum Edenkobens. Im Museum für Weinbau und Stadtgeschichte habe ich mich auf geschichtliche Spurensuche begeben und mich durch das in den Sammlungsstücken zum Vorschein kommende Wissen, die Erfahrungen und das handwerkliche Geschick früher in der Region lebender Menschen zu neuen Arbeiten inspirieren lassen. In einem Teil der Ausstellung werden daher Exponate aus dem Bestand des Museums diesen Arbeiten und Objekten gegenüber gestellt. Es ist mir wichtig zu zeigen, dass nicht nur Informationen aus den virtuellen Welten des Internets Impulse geben und neue Entwicklungen anstoßen können, sondern gerade die unmittelbare Erfahrung an realen Objekten, deren besondere Ausstrahlung durch Farbe, Form, Material und Spuren der Vergangenheit. Dabei bin ich meinem Stil treu geblieben, in dem die klaren, geometrischen Formen dominieren und die skulpturale Qualität meiner Schmuck-Objekte deutlich hervortritt.

2019: 50 Jahre Berufsverband Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz

 

Ausstellung „viele wege – ein ziel“ im Landesmuseum Mainz

vom 10. September bis 03. November 2019. Eröffnung 08. September 2019.

29. Jahresausstellung 2018: DIALOGE

 

Britta Bode und Uta K. Becker

05.11. – 18.11. 2018, Eröffnung 4.11.2018, 16 Uhr

Museum für Weinbau und Stadtgeschichte Edenkoben

Keramik Uta K. Becker

Schmuckobjekt Britta Bode

Ein Dialog ist, so das allgemeine Verständnis, ein Zwiegespräch oder auch ein Wechselspiel – er setzt somit immer ein „Gegenüber“ und ein Miteinander voraus.

Auch im Bereich der Angewandten und Freien Kunst findet dieses Verständnis von Dialog seinen Niederschlag. Statt Arbeiten oder Teile eines Gesamtwerks isoliert zu präsentieren, lassen sich diese durch Gegenüber-, bzw. Nebeneinanderstellen in ein gemeinsames Bezugsfeld einbinden und können dadurch eine andere, ganz neue Ästhetik und Betrachtungsweise hervorrufen.

Dieses Verständnis von Dialog ist der thematische Schwerpunkt der diesjährigen Ausstellung und wird von Uta K. Becker in ihren mehrteiligen Keramiken und von mir in meinen Schmuckobjekten und freien Arbeiten wiedergegeben.